Verband wirtschaftlich unabhängiger Alters- und Pflegeeinrichtungen Schweiz
 
 
 
 
 
 
 

 

Die Betreuung von Betagten in Privathaushalten wird vermehrt von Migrantinnen aus EU-Staaten übernommen. Diese in der Regel gut ausgebildeten Betreuerinnen kommen für maximal drei Monate in die Schweiz. Da das Arbeitsgesetz auf private Haushaltungen keine Anwendung findet und von den kantonalen Normalarbeitsverträgen durch schriftliche Vereinbarung abgewichen werden kann, gibt es für diese Arbeitsverhältnisse insbesondere bezüglich der Arbeits- und Ruhezeiten keine rechtlich verbindlichen Vorgaben.
Der Bericht zeigt verschiedene mögliche Lösungen auf, wie der Problematik begegnet werden könnte. Das WBF ist beauftragt, bis Mitte 2016 eine Abschätzung der Regulierungsfolgenkosten zu den aufgezeigten Lösungen vorzulegen. Und zwar für Betroffene sowie für das Sozial- und Gesundheitswesen.